KEIN Alkoholverbot auf St. Pauli.

Sind Medien mitunter wirklich so undeutlich? NEIN, es gibt KEIN Alkoholverbot auf St. Pauli. Es gibt lediglich ein Verbot von Außerhausverkauf von Alkohol. D.h., Gastronomen dürfen Euch nur dann Alkohol verkaufen, wenn Ihr in oder vor der jeweiligen Bar, Kneipe o.ä. sitzt (sofern der Laden Außengastro hat).

Gassenverkauf ist verboten. D.h. nicht, dass Kneipen in Gassen nichts mehr verkaufen dürfen, sondern dass Du nicht zwischen den Bierbänken mal eben ein paar Gin-Tonic bestellen darfst.

Freitag und Samstag (jeweils von 20 Uhr abends bis zum nächsten Morgen um 6 Uhr) dürfen somit Kioske, Supermärkte und Tankstellen keinen Alkohol verkaufen – und das ist auch gut so! Denn wer auf St. Pauli feiern möchte, der zahlt seine Drinks bitte bei Clubs und Bars. Oder wollt Ihr, dass St. Pauli irgendwann nur noch aus Kiosken besteht, die Euch den Gin-Tonic in Plastikbechern zum Fenster rausreichen? Der NDR zeigt Euch HIER, welche Bereiche davon betroffen sind.

Und wir zeigen Euch HIER, welche Läden auf dem Kiez wieder geöffnet haben.

Wie so oft auch hier unser unsere Bitte: Kommt nach St. Pauli, feiert und lebt! Bedenkt bitte dabei: Jedes Bier und jeder Drink, der in Kneipen und Bars getrunken wird trägt dazu bei, dass der Kiez (so wie wir ihn kennen und lieben) erhalten bleibt. Die Gastronomen zahlen Miete, Personal, müssen sich an Auflagen für Toiletten usw. halten. Der o.g. außer-Haus-Verkauf für Kioske und Co. ist also nicht nur notwendiges Übel in Corona-Zeiten, sondern hilft auch den Kiezgastronomen (und damit St. Pauli), zu überleben. Daher sind wir sehr dafür, dass man über diese Regelung auch für die Zeit „nach Corona“ dringend nachdenken sollte…!

Bars und Kneipen retten, das Leben feiern und die Umwelt schützen – geile Mischung, oder?? Übrigens: Wenn schon Plastikbecher auf St. Pauli, dann (später wieder…) doch bitte die Pfandbecher. Mehr dazu lest Ihr HIER.

Auf Wiedersehen auf St. Pauli!

Hier geht’s zu den Infos zu unserer Kieztour für Gruppen – exklusiv und individuell: Das Kiez-Vorspiel.